„Wittenberger Erklärung 2017“

der 3. Internationalen Konferenz „Die Reformation radikalisieren“ (10.1.2017)[1]

Gerechtigkeit allein!
Die Reformation radikalisieren – provoziert von der heutigen Systemkrise

„Es wälze sich heran wie Wasser das Recht
und Gerechtigkeit wie ein starker Strom“ (Amos 5,24)

Gerechtigkeit ist der Schrei der Mehrheit der Weltbevölkerung – und unseres Planeten, der seit 500 Jahren der Logik, dem Geist und der Praxis des imperialen Kapitalismus unterworfen ist.

Gerechtigkeit ist der rote Faden der Schrift – der hebräischen Bibel und der messianischen Schriften des Zweiten Testaments.

„Befreiung zur Gerechtigkeit“ ist der Titel des ersten Bandes unserer Buchserie „Die Reformation radikalisieren“.

Martin Luther formulierte angesichts des entstehenden Frühkapitalismus:
„Sollen die (Bank- und Handels-)gesellschafften bleyben, so mus recht und redlickeyt untergehen. Soll recht und redlickeyt bleyben, so mussen die gesellschafften unter gehen“ (Von Kaufshandlung und Wucher, 1524).

Die jüngsten Katastrophen, die diese kapitalistische Zivilisation produziert hat sind die Klimakatastrophe und die anderen Krisen, die Millionen Menschen aus ihrer Heimat treiben und zu Flüchtlingen machen. Diese Zivilisation tötet und ist zugleich selbstmörderisch. Sie muss langfristig ersetzt werden durch eine Kultur, die auch in Zukunft Leben durch gerechte Beziehungen möglich macht. Aber es gibt konkrete Krisen, wo wir Widerstand und Transformation sofort beginnen müssen und können. Wir laden Menschen aller Glaubensgemeinschaften und insbesondere christliche Kirchen in der Tradition der Reformation ein, auf den Kairos zu antworten und

  1. den ökumenischen Konsens umzusetzen durch Verwerfung der immer totalitärer werdenden, vieldimensionalen kapitalistischen Zivilisation und durch Arbeit an gerechten und Leben ermöglichenden Alternativen;
  2. am weltweiten Kampf der Kleinbauern teilzunehmen, indem sie Agrobusiness und Landraub verwerfen und lebensförderliche Landwirtschaft unterstützen;
  3. in interreligiöser Solidarität Gerechtigkeit für PalästinenserInnen und Israelis zu schaffen durch die Überwindung der notorischen Verletzung des Menschen- und Völkerrechts gegenüber den PalästinenserInnen durch den Staat Israel und auch durch die Verwerfung derjenigen Theologien, Wirtschaftspraktiken und Politiken, die die Besetzung des Westjordanlands und die Blockade des Gazastreifens unterstützen;
  4. alle militärische, sexuelle, rassistische, strukturelle und kulturelle Gewalt zu verwerfen und an gewaltfreien Aktionen für das Leben teilzunehmen;
  5. partizipatorische Institutionen und Praktiken in den Glaubensgemeinschaften, Gesellschaften und der Politik zu entwickeln – auf der Basis, dass kein Mensch illegal ist, sondern alle das Bild Gottes in sich tragen.

I. Gerechtigkeit durch die Überwindung der kapitalistischen Zivilisation

„Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon“ (Lukas 16:13)

Wir glauben, dass Jesus von uns eine endgültige Entscheidung zwischen Gott und Mammon fordert. Alle Menschen haben das Grundrecht auf Gerechtigkeit, Freiheit, Würde und Frieden. Daher kritisierte Martin Luther scharf das sich entwickelnde ungerechte und unterdrückende kapitalistische System. Das alles beherrschende kapitalistische Modell entwickelt zunehmend eine totalitäre Herrschaft mit allen Konsequenzen. Eine davon ist das immense Anwachsen erzwungener Migration. Die große Zahl von Flüchtenden ist die Folge aus der Sünde der politischen Ökonomie und des Exports von Waffen und Kriegen in periphere Länder. Die erzwungene Migration unausgebildeter Arbeiter überall auf der Welt ist die Folge von verborgenen Mechanismen der kapitalistischen Akkumulation, eingebettet in die neoliberale Wirtschaftspolitik.

Wir bekennen, dass wir Teil einer „babylonischen Gefangenschaft“ sind, die die konstruktive Macht des revolutionären Geistes der Reformation und bürgerliche und soziale Rechte verhindert.

Wir verwerfen alle Arten von Systemen und Praktiken, die Freiheit, Demokratie und die Teilhabe aller verhindern.

Wir rufen alle Glaubensgemeinschaften und ihre Glieder auf, die „Weisheit“ des gierigen Geldes zu verwerfen und sich der Weisheit des Kreuzes anzuvertrauen, ebenso die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Systeme wie auch der religiösen Institutionen so zu rekonstruieren, dass Würde und Wert der Menschen gewährleistet werden.

Wir appellieren an die Christen und die Kirchen, neue Wege der Mission zu entwickeln, um die politischen Systeme zu transformieren, so dass sie humaner werden.

Wir appellieren auch an die Gemeinden, Synoden und missionarischen Einrichtungen der Kirchen, Aktionsprogramme zu entwerfen, die Frieden und Gerechtigkeit in der Gesellschaft fördern.Wir verpflichten uns selbst, unverfälschten christlichen Glauben und reformatorische Spiritualität zu befördern, die denjenigen Kräften in Gesellschaft und Politik entgegentreten, welche Gewalt, Armut, Verelendung und die Verehrung der Geldvermehrung verursachen. Wir verpflichten uns auch, Ressourcen der Gemeinde zu teilen, so dass größere ökonomische Gleichheit und Gerechtigkeit entstehen kann.

II. Gerechtigkeit durch Ökologisch sensible Landwirtschaft und Landverteilung

“Wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet” (Römer 8,22).

Wir glauben, dass Gottes Mission für ein Leben in Fülle alle Christen und Christinnen und alle Kirchen verpflichtet, am ökumenischen Prozess für “Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung” intensiv teilzunehmen. Wenn wir wirklich auf die radikalen Stimmen der Reformation hören wollen, müssen wir aus einem Weltwirtschaftssystem aussteigen, das in Landraub und Naturzerstörung mündet. Das biblische Landverständnis betont die Werte der Subsistenz und kämpft für gesunde Beziehungen zwischen Land und Menschen.

Wir bekennen, dass wir in der Tradition Luthers stehen, der gegen die Bauern die feudal-ständische Ordnung unbiblisch legitimiert hat und dass spätere lutherische Traditionen daraus die falsche Konsequenz gezogen haben, Ökonomie und Politik für eigengesetzlich zu erklären, obwohl Luther das frühkapitalistische Wirtschaftssystem klar verwarf. Wir bekennen, dass sich auf dieser Basis Kirchen später an die Modernisierung, Industrialisierung und finanzielle Spekulation mit der Landwirtschaft angepasst haben und dass die protestantische Arbeitsethik und das spirituelle Interesse an materiellem Erfolg sogar für die ideologische Untermauerung des Kapitalismus sorgten. Kirchen und Theologen vertraten oft eine Ideologie und Theologie der Entwicklung, die das unterstützen.

Wir verwerfen das imperiale hegemoniale System von neoliberaler Politik, Finanzkapitalismus und seinen Modellen des Agrobusiness, das schwere Ungleichheiten in den Beziehungen von Produktion und Handel hervorruft. Die fortdauernde Landentfremdung, Landkonfiszierung und das Verhindern von Subsistenzwirtschaften sind ebenso wie die wachsende Praxis von Monokulturen wirtschaftlicher Missbrauch. Genetisch verändertes Saatgut und der intensive Einsatz von Pestiziden sind extraktive Produktionsmodelle mit hohem Risiko für Menschen und Umwelt.

Wir rufen Kirchen dazu auf, sozial-ökonomische Gerechtigkeit und Umweltgerechtigkeit als Schlüsselaufgaben für ihren Auftrag zu begreifen. Es sind Räume für Reflexion, Auseinandersetzung und Alternativvorschläge aus einer Befreiungsperspektive auf Landwirtschaft und Landnutzung zu schaffen.

Wir verpflichten uns, Seite an Seite mit solchen Bewegungen zu kämpfen, die gesundere Land-Mensch-Beziehungen anstreben, zu helfen, die Agrarpolitik unserer Kirchen und Gesellschaften weiterzuentwickeln und diese Themen in Bildungsprogramme zu integrieren. Dabei sollten die Bemühungen berücksichtigt werden, die UN-Erklärung über die Rechte der Landwirte anzuerkennen und umzusetzen.

III: Interreligiöse Solidarität für Gerechtigkeit in Palästina/Israel

„Barmherzigkeitsgefäße zu sein, dazu hat Gott uns herausgerufen –
nicht nur aus dem jüdischen Volk, sondern auch aus den anderen Völkern“ (Römerbrief 9,24)

Wir glauben mit dem Apostel Paulus, dass im Messias Jesus die ethnischen, Klassen- und Gendergegensätze und Machtasymmetrien überwunden sind (Galaterbrief 3,28). Wir sind überzeugt, dass der nachkonstantinische christliche Antijudaismus und speziell Luthers abscheuliche und grausame Pamphlete gegen die Juden, die von den Nazis als Rechtfertigung für ihren Mord an Millionen von Menschen benutzt wurden, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen. Aber wir sind auch der festen Überzeugung, dass ChristInnen und Kirchen diese Verbrechen nicht damit wieder gut machen können, dass sie zu den nicht hinzunehmenden Verletzungen der Menschenrechte und des Völkerrechts schweigen, die der Staat Israel durch seine Kolonisierung des historischen Palästinas über die von der UNO anerkannten Grenzen hinaus und durch die ethnischen Säuberungen an Palästinenserinnen und Palästinensern zu verantworten hat.

Wir bekennen, das wir selbst Teil dieser langen Geschichte des christlichen Antijudaismus und auch des Schweigens der christlichen Kirchen angesichts der unerträglichen Unterdrückung der Palästinenser sind.

Wir verwerfen alle Formen von Antisemitismus und gleichzeitig alle Theologien, die die Enteignung und andauernde Unterdrückung der Palästinenser unterstützen und legitimieren. Ebenso verwerfen wir die dem Schweigen der Kirchen zugrunde liegende Kirchentheologie, die Versöhnung und Dialog ohne Gerechtigkeit predigt.

Wir rufen unsere Kirchen, einschließlich der EKD, dazu auf, Luthers antijüdische Schriften öffentlich zu verwerfen und sich gleichzeitig klar an die Seite ihrer Schwesterkirchen und Menschen aus allen Glaubensgemeinschaften in Palästina/Israel und weltweit zu stellen, die ihre Regierungen dazu herausfordern, alle Hilfsprogramme und Kooperation mit dem Staat Israel an die Befreiung Palästinas im Sinn der Beschlüsse der UNO und der grundlegenden Prinzipien der Menschenrechte zu binden. Dies wird auch dazu helfen, den Staat Israel davon zu befreien, Unterdrücker zu sein und Wege für eine gemeinsame Stadt Jerusalem zu öffnen. Wir bitten alle Kirchen, dem Beispiel der vielen Kirchen u.a. in den USA, Südafrika, Schottland zu folgen, die die gewaltfreien Maßnahmen des Boykotts, der Desinvestition und der Sanktionen (BDS) unterstützen, wie sie von der palästinensischen Zivilgesellschaft schon 2005 gefordert wurden. Dieser Aufruf wurde 2009 von den Kirchen der Region bekräftigt und sollte heute verstärkt werden – angesichts der nunmehr 50 Jahre illegaler Kolonisierung des Westjordanlands und der unmenschlichen Blockade des Gazastreifens. Wir bitten die Kirchen auch, klare Standards für alle kirchlichen Reisen ins Heilige Land zu entwickeln.

Wir verpflichten uns, für Frieden und Gerechtigkeit in Palästina/Israel zu beten und auf allen genannten Ebenen zu arbeiten, um diesen theologischen und politischen Verpflichtungen selbst gerecht zu werden. Das schließt die Herausforderung ein, bekennende Kirche zu werden, sich in gewaltfreiem zivilen Ungehorsam zu engagieren, Flüchtlinge aus der Region aufzunehmen und mit Menschen jeden Glaubens und jeder Überzeugung zusammenzuarbeiten, um dort und hier eine Kultur des Lebens zu entwickeln.

IV. Gerechtigkeit durch gewaltfreie Aktion

„Frieden hinterlasse ich euch. Meinen Frieden gebe ich euch“ (Joh 14,27)

Wir glauben, dass das Evangelium seinem Wesen nach das „Evangelium des Friedens“ ist (Epheserbrief 6,15). Bei diesem Frieden geht es nicht allein um den Frieden der Menschheit mit Gott, sondern auch um den Frieden unter den Menschen und mit der Schöpfung. Das Evangelium ist gewaltfrei – verheißend, einladend, willkommen heißend, bezeugend – niemals Zwang ausübend oder nötigend.Angesichts der gegenwärtigen Krisen bedeutet das: Frieden auf der Basis von Gerechtigkeit.

Wir bekennen, dass gewaltfreie Aktion ein wesentliches Merkmal des christlichen Zeugnisses in der Welt ist. Gewalt kann niemals als Mittel zur Erreichung eines Zieles dienen, denn Gott hat alle Dinge mit sich versöhnt (Kolosserbrief 1, 29f.). Frieden praktizieren bedeutet, teilzunehmen an disziplinierter und organisierter gewaltfreien Aktion, um auf spezielle Kontexte einzuwirken, die sozialen Wandel nötig haben.

Wir verwerfen alle Formen von Gewalt – strukturelle, technische, militärische, physische und psychologische Gewalt jeder Art, ebenso den Missbrauch von Religion für die Rechtfertigung von Gewalt. Weiter verwerfen wir den internationalen Waffenhandel, der Gewalt rund um den Globus aufrecht erhält. Wie universal Gewalt ist, wird besonders in der vorherrschenden Praxis deutlich, andere als „Feinde“ zu identifizieren, insbesondere, wenn man andere zu Sündenböcken macht. Jesus starb als der endgültige Sündenbock, um die Spiralen der Furcht zu beenden, die uns dazu führen, andere zu Sündenböcken zu machen. Dieses gewaltfreie Verständnis des Kreuzes brauchen wir dringend in diesem historischen Augenblick.

Wir rufen unsere Kirchen auf, den Segen von Gottes ganzheitlichen Frieden (Schalom/Salaam) zu empfangen: Leben spendende Beziehungen mit Gott, anderen Menschen und der ganzen Schöpfung. Frieden zu praktizieren bedeutet, ohne Gewalt zu leben, zu sprechen und zu handeln. Frieden praktizieren beginnt damit, wie man spricht – ohne rhetorische Gewalt. Frieden praktizieren bedeutet das Tun des Gerechten: zuhören, willkommen heißen, vergeben, teilen, geben, heilen, barmherzig sein und helfen. All dies sind Taten des Widerstands gegen Gewalt. In diesem Kontext sind wir gerufen, gegenseitigen und bewussten Dialog aufzubauen – besonders im Blick auf die Verschiedenheit von Herkunft, Volkszugehörigkeit,Geschlecht, Ethnie, politischer Loyalität und besonders Religion – um gegen Vorurteile und Stereotype anzugehen, damit Menschlichkeit und harmonisches Leben wachsen können.

Wir verpflichten uns, am gemeinsamen Leben aller teilzunehmen – in einer politischen Gemeinschaft, die einzig durch friedliche Handlungsweisen und das Aussprechen der Wahrheit charakterisiert ist. Außerdem verpflichten wir uns, die nächste Generation – Kinder und Jugendliche – zu befähigen, Gewalt abzulehnen. Frieden praktizieren bedeutet, nachhaltig die Bemühungen der „Dekade zur Überwindung von Gewalt“ aufrecht zu erhalten und dabei realistisch die eigene Verantwortung einzuschätzen, weil nur so Frieden in der Welt gelingen kann.

V. Gerechtigkeit durch Widerstand und Transformation

Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden, Fernen und Nahen, ein Volk gemacht und die trennende Zwischenwand eingerissen. Die Feindschaft überwand er durch sein Leben“ (Eph 2,14)

Wir glauben, dass die reformatorischen theologischen Einsichten Menschen aus Furcht und Gefangenschaft im herrschenden System befreien und uns ermächtigen, uns für Gerechtigkeit und das Gemeinwohl  einzusetzen, und zwar für Mitmenschen in der ganzen globalen Gemeinschaft. Luther setzte sich mit den systemischen Herausforderungen seiner Zeit auseinander. Genau das müssen wir heute auch tun.

Wir bekennen, dass wir zu oft diejenigen, die nicht wie „wir“ glauben, aussehen oder leben, so ansehen, als seien sie nicht nach dem Bild Gottes geschaffen. Dieser Dualismus des „Wir“ gegen „Sie“ steht in direktem Gegensatz zum Herz des Evangeliums. Wir versuchen, wirksamere Vermittler der öffentlichen Implikationen dieses Evangeliums zu sein, das diejenigen hätte umwandeln können, die – aus Wut und Frustration – auf populistische Aufrufe reinfallen, die denjenigen die Schuld zuschieben, die verschieden von uns sind.

Wir verwerfen Ausdrucksformen „völkischer“ Selbstbezogenheit und Fremdenfeindlichkeit, die heutzutage viele Menschen anziehen. Wir verwerfen auch, dass Religion dazu missbraucht wird, andere auszugrenzen oder auszubeuten, statt Brücken zu Menschen anderen Glaubens und anderer Herkunft zu bauen.

Wir rufen Kirchen und Erziehungsinstitutionen auf, eine befreiende öffentliche Theologie zu pflegen, die effektiv und transformativ auf die systemischen ökonomischen, politischen und ökologischen Ungerechtigkeiten einwirken und sie überwinden helfen kann. Denn diese sind Grundursachen für das vielfältige Leiden von Menschen. Wir rufen auch dazu auf, die Regierungen für diese Ungerechtigkeiten zur Rechenschaft zu ziehen.

Wir verpflichten uns, mit Migrantinnen, unseren neuen Nachbarn, als Gleiche unter Gleichen zu leben, Beziehungen zu entwickeln und offen dafür zu sein, uns durch diese Beziehungen verändern zu lassen.

Wir bitten Gemeinden und andere Gemeinschaften dringend, sich in kritischen Bibelstudien mit den systemischen Herausforderungen in ihren lokalen und globalen Kontexten auseinanderzusetzen. So können sie Menschen dazu ermutigen, Systeme, die ihr Leben beeinflussen, kritisch wahrzunehmen und zu reflektieren, ihnen Widerstand entgegenzusetzen und sie zu transformieren, damit Würde und Gerechtigkeit für alle Wirklichkeit werde.

„Und die Frucht der Gerechtigkeit wird Friede sein“ (Jesaja 32,17)


[1]    Übersetzung aus dem englischen Original von Ulrich Duchrow, Martin Hoffmann und Hans G. Ulrich.